DARF MAN ALS FRAU GEGEN DIE KAMPAGNE #METOO SEIN?

DARF ICH SAGEN: #NOTME?

Mir brennt das echt unter den Fingernägeln und daher möchte auch ich mich zu dem aktuellen Thema äußern, #metoo!

MACHTGIERIGE UND MACHTGEILE FRAUEN

Donald Trump hat sie. Richard Lugner hatte sie. Die Liste der hässlichen Männer mit schönen Frauen ließe sich vermutlich fast endlos fortsetzen.

Mächtige, hässlich Männer. Dazu hübsche, oft dumme Frauen. Warum? Weil viele, sehr viele Frauen machtgeil sind. Oder besser erklärt: Sie stehen auf Macht, Ruhm und Geld.

MACHT MACHT SEXY

So ist das. Und viele Frauen prostituieren sich quasi dafür, um an der Seite eines berühmten, mächtigen oder reichen Mannes zu sein. Sie tun ALLES, um im Rampenlicht zu stehen, schicke Kleidung tragen zu dürfen, nicht mehr arbeiten zu müssen. Ja. Frauen lassen sich begrapschen und f….. Mehr oder weniger freiwillig! Tja. So ist das! Und dann sagen die Feministinnen, dass das Patriarchat so dominant, gewalttätig und fies ist. Pffff.

DEFINITIONEN UND UNTERSCHIEDE #METOO

Gut. Trotzdem müssen wir bei der Diskussion um #METOO die Kirche im Dorf lassen und dürfen nicht alle „Opfer“ über einen Kamm scheren! Denn es gibt sie, die Unterschiede zwischen sexueller Belästigung und sexueller Gewalt.

Sexuelle Belästigung: (Quelle: www.arbeiterkammer.at )

Das Gleichbehandlungsgesetz im Arbeitsleben definiert sexuelle Belästigung als „ein der sexuellen Sphäre zugehöriges Verhalten, das die Würde einer Person beeinträchtigt oder dies bezweckt und für die betroffene Person unerwünscht, unangebracht oder anstößig ist. Sexuelle Belästigung liegt vor, wenn dieses Verhalten vom Arbeitgeber, einem Kollegen oder einem Dritten (z. B. einem Kunden) an den Tag gelegt wird, oder wenn der Arbeitgeber es schuldhaft unterlässt, eine angemessene Abhilfe zu schaffen, wenn die Arbeitnehmerin durch Dritte sexuell belästigt wird.“

Sexuelle Gewalt: (Quelle: www.wien.gv.at )

„Der Begriff ‚Gewalt gegen Frauen‘ bezeichnet jede Handlung geschlechtsbezogener Gewalt, die der Frau körperlichen, sexuellen oder psychischen Schaden oder Leid zufügt oder zufügen kann, einschließlich der Androhung derartiger Handlungen, der Nötigung oder der willkürlichen Freiheitsberaubung in der Öffentlichkeit oder im Privatleben.“ (aus dem Abschlussdokument der vierten Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking)

NEIN SAGEN! #NOTME! 

Gegen sexuelle Belästigung kann sich jede normale Frau wehren! Außer ihr gefällt es! Gut, lassen wir das….. Wie kann sie sich wehren, falls es ihr nicht gefällt? Indem sie laut NEIN schreit und dem „Täter“ den Rücken zukehrt. Wenn ich eine Handlung oder Aussage eines Mannes mir gegenüber als unangebracht empfinde, dann teile ich ihm das entweder höflich mit. ODER ich schlage ihn mit seinen eigenen Waffen und rede „goschert“ zurück. ODER ich nehme die sexuelle Belästigung an und sehe sie als „patscherten Flirtversuch“. Ist ja nicht so schlimm!

Bei sexueller Gewalt hingegen ist das komplett anders. Eine Frau ist nun mal einem Mann rein physisch unterlegen und kann sich daher körperlich nicht zur Wehr setzen. ALSO: Jede Form von sexueller Gewalt gehört angezeigt, öffentlich gemacht und auch strafrechtlich verfolgt. Dem Täter soll der Schwanz abgeschnitten werden. Aber darum geht es ja gerade nicht.

PULS4 DISKUSSION „PRO UND CONTRA“ ZU #METOO

Auf Puls4 gab es unlängst eine Diskussion bei „Pro und Contra“ mit Corinna Milborn zum Thema #METOO. Am Podium: Die Schauspielerin Nina Proll, der Verleger Christian Mucha, der Anwalt Werner Tomanek auf der einen Seite und die Feministinnen Sigrid Maurer von den Grünen, Hanna Herbst (Redakteurin beim online-Magazin VICE) und Ex-Frauen-Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek auf der anderen Seite.

Wer das Video noch nicht kennt, hier geht’s lang:

Dabei vermischen die Diskutierenden sexuelle Belästigung mit sexuelle Gewalt. Gerade für die Feministinnen ist beides dasselbe. Wie naiv!

Die Diskussion an sich: Volle Gaudi, find ich! Proll, Mucha und der Tomanek sind pragmatisch und denken mit einer großen Portion Hausverstand. Die Feministinnen in der Diskussion schaufeln sich hingegen ihr eigenes Grab ohne es zu merken, indem sie sich in widersprüchliche Aussagen verstricken und sich gleichzeitig lächerlich machen. Heinisch-Hosek versucht in gewohnter Politiker-Manier jedem jederzeit in Wort zu fallen und Hauptsache DAGEGEN ZU REDEN – egal wogegen! Hanna Herbst von VICE versucht den „Good Cop“ zu mimen, geht aber dabei unter wie die Titanic. Genauso Sigrid Maurer, die es nicht schafft logisch und rational zu agieren.

NINA PROLL – GEFÄHRLICH EHRLICH

Ich ziehe meinen Hut vor Nina Proll! Denn sie ist es, die noch gefährlich ehrlicher ist als ich und das in der Öffentlichkeit. Sie schmettert Phrasen aus ihrem Mund, dass anderen die Spucke wegbleibt: „Warum bestehen eigentlich immer die Feministinnen darauf, dass Frauen Opfer sind? […]Ich würde mich schämen, damit jetzt hausieren zu gehen, gerade vor jenen Frauen, denen tatsächlich Gewalt widerfahren ist.“ Einfach ein Vollblutweib!

CHRISTOPHER SEILER – GEFÄHRLICH EHRLICH DURCH SARKASMUS

Auch der in Österreich sehr bekannte Sänger Christopher Seiler punktet mit einem Video, das er zum Thema sexuelle Belästigung auf Facebook gestellt hat: Kabarett und Sarkasmus vom Feinsten! Ich schmeiß mich weg vor Lachen!

FEMINISTINNEN – NEIN DANKE!

Liebe Feministinnen, wenn ihr schon die gesellschaftlichen Normen und die patriarchalische Kultur ändern wollt und somit die Gleichstellung und Gleichberechtigung fordert, dann könnt ihr wohl auch zum richtigen Zeitpunkt NEIN sagen! Das können doch Männer auch, oder? Also: Gleiches Recht für alle.

Mehr dazu auf: „DARF MAN HEUTE NOCH FRAU BZW. MANN SEIN?

STARS UND STERNCHEN

Alle Promi-Frauen, die sich (irgendwann einmal) quasi hochgeschlafen haben, um als Schauspielerin, Sängerin oder Business-Weib weiterzukommen: SELBER SCHULD! Denn: Da muss ich als Frau abwägen: Ist mir die Karriere bzw. ein Job so wichtig, dass ich das Angebot des Mannes und die sexuelle Belästigung (und mehr) in Kauf nehme? Dann tu ich das aus freien Stücken. Oder: Sind mir mein Körper, mein Geist, meine Gesundheit, meine Würde, mein Stolz,… wichtiger und ich lehne das Angebot des Mannes ab, bekomme halt vermutlich auch den heißbegehrten Job nicht.

FAZIT

Männer, ihr dürft weiterhin mit uns flirten, uns die Tür aufhalten, uns anmachen, uns Komplimente machen, uns hübsch finden und uns in den Mantel helfen – aber nur solange bis wir STOP oder NEIN sagen, gell! 🙂

 

 

 

 

7 Gedanken zu “DARF MAN ALS FRAU GEGEN DIE KAMPAGNE #METOO SEIN?

  1. Servus Andrea !

    Genial, du sprichst mir und vielen anderen aus der Seele! Klasse geschrieben. Christopher Seiler ist auch super und bringt es auf den Punkt.

    Danke dass du auch aussprichst, was man als Mann niemals sagen dürfte, ohne als Schwein abgestempelt zu werden: manche Frauen tun für Macht alles. Wenn ihr Plan dann fehlschlägt, können sie dann jetzt ja Dank #metoo endlich zurückschlagen und dem miesen Grapscher eins auswischen.

    Und nein, ich wasche damit echte Schweine nicht von ihrer Schuld frei.

    Have fun
    Horst

  2. Gerald

    Liebe Andrea,

    Danke für diesen Beitrag, der die ganze aktuelle Diskussion für mich perfekt auf den Punkt bringt!

    Wie so oft wird ein Thema von überambitionierten Aktivisten (und Aktivistinnen) in die Medien gezerrt und breitgetreten. Dabei werden dann munter auf verschiedensten Ebenen Fakten und Argumente vermischt die in Wahrheit nicht das geringste miteinander zu tun haben.

    Aber leider befinden wir uns offenbar wirklich im Zeitalter des „Empörialismus“ – wie es Michael Schmidt Salomon einmal so treffend formuliert hat – wo es mehr darum geht sich erstmal schnell und sehr lautstark aufzuregen, als zu überlegen welchen Wert eine solche Debatte tatsächlich hat und wem sie nützt. Kollateralschäden inbegriffen.

    Liebe Grüße,
    Gerald

    1. Gefährlich ehrlich

      Lieber Geri,
      danke für deine Kommentar!! Freut mich sehr, dass du hier meiner Meinung bist.
      Das Wort „Empörialismus“ habe ich auch noch nie gehört, gefällt mir aber seeeehr! Genauso ist es nämlich – vor allem in Österreich: Hauptsache gleich mal über etwas aufregen! Schade eigentlich! Besser wäre es, zuerst nachzudenken, bevor ich meinem Unmut lautstark kundtue.
      Alles Liebe!!
      Andrea

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Trau dich und sei gefährlich ehrlich!