DARF MAN „DANCING STARS“ MÖGEN? -TEIL 1

JAAAA! Damit meine ich sowohl die ORF-Sendung „Dancing Stars“ als auch Dancing Stars im Sinne von Personen, die einfach saugeil tanzen! Wie zum Beispiel die Salzburger Tanzasse Manuela Stöckl und Florian Gschaider.

Also: Hebt hoch eure Ärsche und tanzt! Tanzt, was das Zeug hält! Und: Es sollte auch unter jungen Leuten wieder mehr das Tanzbein am Parkett im „Ballroom“ geschwungen werden.

5 GRÜNDE WARUM TANZEN GLÜCKLICH MACHT:

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  1. Sport und Bewegung: Diese Kombination macht an sich „happy“!
  2. Musik belebt und hebt die Stimmung: Eh klar!
  3. Haltung – Selbstbewusstsein – Positive Stimmung: Haltung bewahren im Leben ist eine der wichtigsten Eigenschaften. Deine Haltung sagt über dich alles aus! Gute Haltung -> Selbstbewusstes Auftreten -> Gutes Gefühl
  4. Gemeinsam tanzen tut gut: Du bist nie allein!
  5. Tanzen ist eine Sportart, bei der du schwitzt, aber auch gut aussehen sollst: Nicht einfach, aber eine Herausforderung!

WARUM SOLLTE MAN „DANCING STARS“ MÖGEN – AUCH WENN MAN JUNG IST?

Stellt sich wieder die Frage: Was bedeutet „jung“? Meine Definition: Jung ist nicht, wer sich jung fühlt, denn das tun wir doch alle irgendwie. Jung sind für mich Leute zwischen 16 (Tanzschulalter) und 30. Also, ihr lieben jungen Leute: Es gibt jede Woche ein PUBLIC VIEWING im ASKÖ Sportzentrum West/ Maxglan bei Salzburg. Dort könnt ihr sogar AKTIV tanzen und nicht nur PASSIV zuschauen!

Und jetzt die Antwort auf meine Frage: Weil die Sendung authentisch, ehrlich, spontan ist. Weil junge Leute zu mehr Sport animiert werden sollten. Weil es um Etikette geht. Weil es Spaß macht. Weil Tanzen keine Randsportart mehr sein sollte. Ich durfte mir letzte Woche eine Bild vom Public Viewing machen und sage: MEGA!

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Mein erstes Interview als Bloggerin – Foto (c) Michael Geißler

Für mich ist ja Klaus Eberhartinger der Clou der Sendung: Schlagfertig, witzig und perfekt vorbereitet hat er immer die richtigen Worte parat: „Thomas Kraml hat so viel Schweiß auf der Stirn. Aber gut: Es heißt ja: Tanzen schweißt zusammen’!“

Auch die Ex-Skirennläuferin Nicole Hosp ist ehrlich, spontan und authentisch und wird langsam zum Publikumsliebling: „Ich bin es nur gewöhnt mit Stangen auf Tuchfühlung zu gehen. Jetzt ist halt der Willi (Gabalier) meine Stange.“

Genauso wie Musical-Darstellerin Ana Milva Gomes: „Ich bin so emotional. Ich glaub’ ich krieg meine Tage!“ Bei solchen Aussagen ist sogar die routinierte Mirjam Weichselbraun ausnahmsweise ‚ohne Worte’.

Obendrein kommen „Sager“ auf wie:

„Wer tanzt, der hat kein Geld zum Saufen!“

„Du musst bei ihrem Becken einrasten!“

Tanzen verändert die Menschen einfach. Das merkt man auch an Monika Weinzettel – normalerweise schlagfertig und „goschat“ wirkte sie hochkonzentriert, allerdings auch total happy! Naja, wir wissen alle: Der liebe Florian ist ein beinharter Trainer und Tanzen wirkt wie eine Droge! 😉

MANUELA STÖCKL UND FLORIAN GSCHAIDER

Manu und Flo – die sind ein Kapitel für sich. Ich kenne die beiden seit sie 11 Jahre alt sind – also seit die beiden miteinander tanzen. Nach einer megasteilen und sehr erfolgreichen, internationalen Tanzkarriere ist nun der Flo immer noch bei Dancing Stars dabei, die Manu organisiert heuer erstmalig das Public Viewing! Was die beiden sonst so machen: Sie sind mittlerweile Tanzsporttrainer und täglich auf den (Tanz-) Beinen.

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Manuela und ihre Schwester Sandra

Ich werde den Moment nie vergessen, an dem ich die beiden zum ersten Mal sah: Ich war in der Tanzschule und übte für das Gold-Abzeichen. Dann kamen zwei Kinder in die Tanzschule und stellten sich als Manu und Flo vor. Kurz darauf tanzten die beiden, dass bei uns nur so die Ohren schlackerten! Kurzer Vergleich: Meine Tochter ist 10 und reitet noch mit dem Steckenpferd durch Felder und Wiesen.

ETIKETTE

Thomas Schäfer-Elmayer und Hannes Nedbal fehlen in der Jury! Warum? Weil Tanzen sehr viel mit Etikette zu tun hat. Damals, als ich in der Tanzschule (Tanzschule Moll in Salzburg) war, da ging es streng zu: GUTES BENEHMEN waren für die Besitzerin, Elisabeth Moll, das Um und Auf. Da ging nichts mit Kaugummi im Mund. Man durfte auch nicht mit zerfetzten Jeans „antanzen“. Gute Manieren, Haltung, gutes Aussehen standen auf der Benimmregeltafel der Frau Moll ganz oben und waren so etwas wie K.O.-Kriterien beim Boxen. Wenn man diese nicht beachtet hatte, dann war man raus – oder noch schlimmer: Man wurde vor versammeltem, bummvollem Tanzsaal blamiert, wie zum Beispiel bei dieser Geschichte:

Frau Moll motzte: „Stellt euch vor: Hier gibt es ein Mädel – ah, da ist sie – die sprüht sich ihr Deodorant doch glatt auf den Pullover anstatt auf die Haut. Die glaubt, das sei ein Parfum! Wie dumm muss man sein! Bitte, nehmt ein Deodorant und wendet es richtig an! Sonst stinkt ihr so!“. Und wir, damals mit 16 Jahren, waren peinlich berührt und verwendeten ab nun ein Deo (richtig)!

ICH DAMALS – DANCING QUEEN

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Die Überreste meiner Tanzkleidersammlung.

Nach der Tanzschule Moll war ich ein Dancing Star. Das glaubte ich zumindest. In Wirklichkeit war ich einfach nur eine, die halt tanzte. Nach der Tanzschule allerdings schnappte ich mir einen Tanzpartner und begann mit dem Turniertanz. Wir trainierten 3 bis 4 Mal pro Woche und erreichten nach ein paar Jahren mit Ach und Krach die Latein-A-Klasse. Ich weiß also wovon ich rede und kann ganz gut meinen Senf zu jeder Sendung Dancing Stars dazugeben. Und eines vorweg: Poah! Was die Promis da leisten ist echt gewaltig! Ich brauchte mehrere Jahre, um einen ordentlichen Cha-Cha-Cha-Grundschritt zu beherrschen – und nicht nur vier Wochen!

DANCING STARS – HARTES TRAINING HINTER DEN KULISSEN

Tja, und dann schaut das im Fernsehen immer so aus, als würden sich einige Promis „patschert“ anstellen! Pah! Wer jemals in seinem Leben wirklich Latin oder Ballroom getanzt hat, der weiß: Das ist ein Knochenjob und schaut nur gut aus, wenn man beinhart trainiert! Ich kann ja auch nicht in vier Wochen ein Skiflieger werden! Übrigens: Jetzt tanze ich auch noch, halt nur noch aus der Reihe! :-))IMG_4293

 

MEIN ZIEL

Mein Ziel ist es, als Bloggerin so bekannt zu werden, dass ich dann als „Promi“ (es reicht mir ja auch ein C- oder D- oder E-Promi zu sein) bei Dancing Stars mitmachen und am Ende sogar mit meinem lieben Freund Flo tanzen kann! Ein Ziel, das es wert ist, danach zu streben. Warum? Weil ich wissen will, ob der Flo, wirklich so ein strenger, rescher und ernster Trainer ist, wie er im TV dargestellt wird……;-)

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Trau dich und sei gefährlich ehrlich!