DARF MAN EIN GESCHENK BESCH….. FINDEN?

JAAA! Zumindest zum eigenen Partner, den engsten Freunden und Verwandten. Leute, die euch gut kennen, sollten auch wissen, was ihr mögt und was nicht. Daher: Bitte seid ehrlich! Aber höflich ehrlich! Dezent ehrlich! Mit Gefühl ehrlich! Das ist nicht einfach! Aber besser ehrlich sein, als ewig unzufrieden und sich ewig heimlich über das Geschenk und den Beschenkenden ärgern! img_9976 Und: JAAAA! Der „Geschenkeweihnachtswahnsinn“ hat begonnen! Ich habe heute geschlagene ZWEI Stunden gebraucht, um Geschenke einzupacken und Weihnachtskarten zu schreiben. Puh. Nichts für schwache Nerven. Aber: Ich lebe noch! Ich habe es geschafft! Ab heute ist der „Rest von Weihnachten“ nur mehr ein „Kinderspiel“ für mich. Hoffentlich.

Nachdem ich ja bereits als „Hausmütterchen“ geendet bin: Heuer bekommt jeder meiner „Lieben“ – außer den Kindern natürlich – ein Weihnachtsgeschenk, das „homemade“ ist. Das bedeutet: Ich habe bereits den Sommer genutzt, um vorzuarbeiten. Zirbenschnaps, Limoncello, Suppenwürze, Tomatenketchup, gemischte Salze, Essige, Öle, Pesto, etc. standen am „Vorweihnachtsplan“. Und das im Juli, wohlgemerkt. Das Ergebnis: Ein kleiner, selbst kreierter „Fresskorb“ für jeden. Damit haben alle eine Freude. Dachte ich zumindest.

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ES IST NICHT ALLES „ESSBAR“, WAS GLÄNZT

Eines meiner „homemade“ Spezialitäten à la Andrea habe ich bereits kurz vor Weihnachten verschenkt. Als „Dankeschön“ für eine Essenseinladung. Wein und Blumen herzuschenken erscheint mir mittlerweile als langweilig. Voller Euphorie kramte ich neulich ein vorweihnachtliches, schmackhaftes Präsent aus meiner Trickkiste heraus und überreichte es meinen Eltern. Die eingelegten Tomaten in Zwiebeln, Knoblauch, Rosmarin, Essig und Pfefferkörnern sahen ziemlich cool aus, davon waren meine Mum, mein Dad und ich überzeugt. bildschirmfoto-2016-12-12-um-18-50-58

Fazit: Die Mischung schmeckte schrecklich! Davon waren am Ende auch ALLE überzeugt. Mein Sohn meinte sogar: „Ich muss kotzen!“.

Zum Glück waren alle ehrlich. Ansonsten hätte ich meine „Ersatz-Eingelegte-Cherry-Tomaten“ an jemand anderes weiterverschenkt.

GESCHENKE VOM EHEMANN ODER FREUND

Merkt euch eines, Mädels: Wenn ihr euch etwas Bestimmtes zu Weihnachten wünscht, dann artikuliert dies verständlich. Verständlich bedeutet: Zeigt eurem Liebsten ein Foto mit Preisangabe, Verkaufsort und allen anderen Details! Macht ihr dies nicht, wird eurer Wunsch komplett falsch interpretiert! Ich denke da spontan an „Mr. Bean at Christmas“. Mr. Bean geht mit seiner Freundin an einem Schmuckschaufenster vorbei. Sie deutet offensichtlich auf einen edlen Ring, der durch ein Foto im Hintergrund geziert ist. Mr. Bean geht in das Juweliergeschäft und kauft: DAS FOTO!

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Mr. Bean at Christmas

MEIN „FURCHTBARSTES“ GESCHENK

Als ich mir vor vielen Jahren meinen ersten Freund gekrallt hatte waren auch die Erwartungen entsprechend groß. Es war alles perfekt! Wir beide schwebten im siebten Himmel. Weihnachten nahte. Vorsorglich hatte ich ihn mit mindestens dreiunddreißig Wünschen eingedeckt. Damit er ja genügend Ideen für mich hat. ABER: Männer merken sich nicht 33 Wünsche! Sie merken sich den letzten Wunsch, den man bzw. frau kurz vor dem großen Fest äußert. DAS war mein großer Fehler. Wir schlenderten durch eine Verkaufsmeile und ich sagte ganz beiläufig: „Ach, dieses graue Shirt ist ganz nett!“. Peng. Das hatte sich in sein Gehirn gebrannt und * schwups *: Das graue, fade Shirt, das ich im Prinzip gar nicht wollte lag mit einer langweiligen CD unterm Christbaum. Weihnachtsstreit war vorprogrammiert. Ich war bestimmt einige Tage, wenn nicht Wochen sauer. Denn meine Schmuckwünsche davor hatte er gekonnt ignoriert!

SAUER SEIN ODER OFFEN DARÜBER REDEN?img_0095

Damals war ich eine halbe Ewigkeit „angefressen“. Heute mach’ ich das anders: Ich sage meinem Schatz ganz ehrlich, warum mir ein Geschenk nicht gefällt. Und oho: Das wirkt! Kleines bzw. großes Detail am Rande: Der Ton macht die Musik! Weiteres Detail am Rande: Mein Schatz kennt mittlerweile meine „Vorlieben“.

GESCHENKE VON „BEKANNTEN“

Wie geht man mit schrecklichen Geschenken von Bekannten um? Von Bekannten, zu denen man sich nicht traut, gefährlich ehrlich zu sein? Von Bekannten, die man einfach zu wenig gut kennt. Da gibt es doch diese furchtbaren Geschenke zur Hochzeit. Und: Wer traut sich da zu sagen: „Was ist das für’n Scheiß!“. Stellt sich immer die Frage: Lieber gierig und schmierig oder gefährlich und ehrlich? Dazu würde ich meinen: Haltet den Mund! Lächelt! Schenkt einfach weiter, was euch nicht gefallen hat! Jemand anderes freut sich vielleicht sogar darüber.

BLOSS DIE NERVEN NICHT VERLIERENimg_0117

Einen Tipp hab’ ich noch: Verliert nicht die Nerven, wenn etwas unterm Baum liegt, das ihr nicht mögt, euch nicht gewünscht habt oder sogar hasst! Seid froh, dass jemand an euch gedacht hat! Seid froh, dass es nur „Material“ ist. Und: Man kann jedes „Material“ umtauschen, wegwerfen oder weiter schenken! Denkt daran: Vielleicht war auch das Geschenk, das ihr gutgemeint jemandem entgegengestreckt habt ein komplettes Desaster! 😉

In diesem Sinne wünsche ich meinen lieben treuen Lesern FROHE WEIHNACHTEN! Macht einfach das Beste daraus!

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