DARF MAN SELBST ARZT SPIELEN?

Andrea – Darf man eben

Der freche, polarisierende, provokante, unterhaltsame „Ü30-Blog“. Für alle, die auf „offen, ehrlich und authentisch“ stehen. Sinn des Lebens? Spaß und eine gute „Work-Life-Balance“.

*Lieber blöd als öd*

Und: NEIN! Damit meine ich keine „Doktorspiele“ – woran bereits bestimmt einige von euch gerade dachten!

Meine Antwort deshalb: JA – also zum „Arzt-Spielen“. Die Antwort zum Thema „Doktorspiele“ lasse ich noch offen!

NOVEMBER -= NASS = KALT = KRANK img_8424

Oder: November = Föhnig = Warm = Krank. So wie im Moment. Dazu kommt, dass die Tage kürzer werden. Unsere Laune schlechter. Ergo: Wir werden krank. Wir bekommen Kopfschmerzen, fühlen uns schwach, uns ist übel, wir leiden an Fieber oder gar dem kompletten Paket: DER GRIPPE.

WAS NICHT HILFT:

SUDERN, JAMMERN, SICH SELBST BEMITLEIDEN! Da wären wir wieder bei meinem „Lieblingssprichwort“: Wer viel sudert, der wird net …..! Also: Ab ins Bett! Wir wollen weder dem Sprichwort noch der Grippe eine Chance lassen!

HAB’ ICH ÜBERHAUPT ZEIT ZUM KRANK-SEIN?

Wenn der „kleine Mann“ in deinem Hirn dir immerzu „einimpft“: „Du darfst nicht krank werden!“ und dabei versucht, deinen Körper „auszutricksen“, dann werden deine fleischlichen Teile bald ziemlich sauer auf dich sein. Das heißt: Du ruinierst dich selbst! Selbstzerstörung quasi. Aber die meisten mögen das. Sie machen so lange alles, was ihnen der „kleine Mann“ sagt, bis sie im Burnout landen. Und was dann: Dann wird gesudert und gejammert was das Zeug hält!

BURNOUT? SELBER SCHULD!

Klingt hart. Ist es aber nicht. Denn nur, wer nicht auf seinen Körper hört und unermüdlich „weiterhackelt“, der muss dies am Ende büßen. Ich würde ja sogar von „Glück“ reden, wenn es sich dabei „nur“ um ein Burnout handelt. Andere sterben regelrecht daran: Herzinfarkt, Schlaganfall, Aneurysma,…. Warum ich so denke? Weil ich auch selbst einmal durch eine Krankheit „aufgeweckt“ und zur Vernunft gebracht wurde.

10 TRICKS, UM DIE KRANKHEIT AUSZUTRICKSEN

Wenn ich krank bin oder auch nur den „Hauch“ eines Anflugs einer Krankheit verspüre, dann greife ich meist tief in die Trickkiste meiner selbsternannten „Hausmittelchen“. Ob die etwas taugen, und wie ich diese einsetzte, das verrate ich euch hier:img_8419

  1. SCHNAPS, GRAPPA, RUM – HAUPTSACHE ALKOHOL

Das ist das Erste, an das ich mich bei dem kleinsten Anzeichen einer Erkrankung wende: SCHNAPS. Meines Erachtens tötet Alkohol – je hochprozentiger umso besser – alle Bakterien, Viren, Bazillen und was auch immer ab!

  1. TOPFEN ( das ist QUARK – für meine Leser aus Deutschland)

Der hilft bei Entzündungen aller Art. Wenn ich Halsweh verspüre – Topfen drauf. Wenn ich von etwas gestochen wurde und eine Schwellung entstanden ist – Topfen drauf! Der kühlt und lässt alles abschwellen, das nicht geschwollen sein sollte! Also aufpassen, dass man Topfen nicht auf etwas Geschwollenes drauf tut, das geschwollen bleiben sollte! 😉

  1. SALBEI

Gegen Halsentzündungen, Magenverstimmungen. Salbei wuchert bei mir überall im Garten. Denn aimg_8411b und wann nehme ich einfach ein Blatt und zerkaue es langsam. Hilft MEEEGAAA! Eines dürft ihr aber nicht: Getrockneten Salbei rauchen! Das hat andere Folgewirkungen. Ich weiß das allerdings nur, weil es mir jemand erzählt hat.

4. ESSIGPATSCHERL

Das ist auch so ein „Omamarezept“. Aber super genial, um hohes Fieber zu senken. Einfach Handtücher in einer Mischung aus Essig und Wasser tränken. Diese um die Waden wickeln. Einwirken lassen. Voilà. Statt 40 Grad nur mehr 38 Grad Fieber!

  1. ZWIEBELSAFT img_8608

Als meine 2 Kleinen vor einem Jahr ihrem schlimmen Husten nicht mehr „Herr wurden“, da bastelte ich selbst einen Zwiebelsaft: Zwiebeln schälen, schneiden und mit Kandiszucker vermischen. Solange rasten lassen, bis sich der Kandiszucker aufgelöst hat. Den sich daraus ergebenden Saft als Hustensaft trinken. Schmeckt ekelhaft – hilft aber!

  1. SCHLAFEN, SCHLAFEN, SCHLAFEN

Das hat meine Oma schon gesagt – auch wenn ich es als Kind nicht hören wollte: „Schlafen ist die beste Medizin!“ Und ja: Sie hatte recht. Ruhe hilft am meisten. Ist natürlich auch am schwierigsten zu bekommen. Da ist es oft einfacher sich vom Arzt ein paar Pillen verschreiben zu lassen. Die bekommt man dann fix und sofort – und zwar in der Apotheke.

  1. SCHWITZEN

Wenn ich noch nicht allzu matt bin, dann hilft ja das Schwitzen. Am besten durch Sport. Dann schwitzt du alles „Grauslige“ aus dir heraus. Wer sich nicht bewegen mag, der marschiert am besten in die Sauna. Wer auch keine Sauna mag, der schwitzt bei wildem, hemmunslosem Sex. Sex und Küssen sind sowieso die „Krankheits-Vorbeuger“ schlechthin! Nicht darauf vergessen!

  1. GLOBULI

Das ist für mich reiner Placebo. Aber bekanntlich hilft auch Placebo, wenn man daran glaubt. Speziell für die Kindimg_8410er habe ich alle möglichen Globuliarten daheim gebunkert. Da frage ich sie immer: „Was fehlt dir denn?“ Je nach Antwort wühle ich dann in meiner Globulikiste und sage ganz wissend und wissenschaftlich überzeugend: „Also gegen Husten helfen jetzt diese hier“. Die Kinder staunen mich an und lutschen zufrieden. Am Ende helfen die immer.

  1. PROPOLIS

Das ist das Zeugs von den Bienen, auf das alle schwören. Habe ich immer parat und gebe es den Kindern, wenn sie sich nicht gut fühlen. Hilft gegen irgendwie alles.

  1. COLAimg_8418

Ja, echt! Wenn ich Kopfschmerzen hab, dann trinke ich Cola. Denn ich hab’ immer nur dann einen „Brummschädel“, wenn ich unterzuckert bin. Ein Becher Cola – runtergespült – Kopfweh ade!

DER WICHTIGSTE TRICK ZUM SCHLUSS

Einfach einmal „NEIN“ sagen! Das darf man nämlich auch! Und es ist ganz einfach: Mund auf, N-E-I-N aussprechen. Mund zu. Umdrehen. Gehen.

MYTHOS ODER WAHRHEIT?

Das mit dem Alkohol ist bestimmt ein Mythos. Auch das mit dem Cola und den Globuli. Aber: Mythos hin oder her! „Hilft’s net – schadet’s net“ sagt man doch so schön.

Und noch einmal: Der Placeboeffekt ist vermutlich stärker als so manches Antibiotikum!

AB ZUM ARZT!

Hilft weder Placebo, Mythos oder sonstiges Hausmittel – dann bleibt nur mehr eines: DER GANG ZUM ARZT. Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker……

 

Trau dich und sei gefährlich ehrlich!